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Haltbarkeit von Pralinen und Schokoladen

12.12.2017 03:30:20

Haltbarkeit von Pralinen und Schokoladen

Erleben Sie anhaltenden Genuss.

Falls Sie unsere Pralinen und Schokoladen nach dem Kauf nicht sofort genießen können sondern bis zum Verzehr lagern müssen, werden Ihnen die nachfolgend aufgeführten Informationen zur Haltbarkeit von Pralinen und Schokoladen hilfreich sein.

Da haben Sie sich aber auf etwas eingelassen, als Ihre Wahl auf unsere Pralinen und Schokoladen fiel. Waren Sie sich dessen bewusst, welche Verantwortung unsere Fachkraft, die die kleinen Mimosen bisher liebevoll umsorgte, Ihnen im Moment der Übergabe auferlegt? Hatten Sie eine Ahnung von den Gefahren, die im täglichen Leben auf Ihre Schützlinge warten? Oder war es einzig und allein deren süßer Anblick, der Sie schwach werden ließ? Wie dem auch sei! Jetzt, wo es kein Zurück mehr gibt, geben wir Ihnen am besten ein paar Tipps mit auf den Weg, damit Ihre Pralinen und Schokoladen bis zum vorgesehenen Verzehr ohne Schaden bleiben.

Unversehrte Schokolade

Gefahrenquelle Zeit

Warten Sie nicht zu lange. Je frischer Pralinen und Schokoladen sind, desto ausgeprägter ist deren Genuss.

Wie Wurst vom Metzger oder Brot vom Bäcker, haben auch unsere Pralinen und Schokoladen nur eine begrenzte Haltbarkeit. Der Zahn der Zeit mag gerne Süßes und nagt trotz fachgerechter Lagerung von Anfang an am Aussehen, am Geruch, am Geschmack und an der Konsistenz unserer Produkte. Bis zum Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums erfolgt dies nahezu unmerklich, einige Zeit danach hingegen deutlicher. Sie wollten die Pralinen und Schokoladen, die Ihnen unserer Fachkraft ausgehändigte, in drei Monaten anlässlich eines Geburtstages verschenken? Ja? Dann gestatten Sie uns bitte, Ihnen den sofortigen Verzehr Ihrer Gaben sowie einen wiederholten Einkauf in gut zweieinhalb Monaten nahe zu legen. Im Durchschnitt sind unsere Pralinen etwa vier Monate, unsere gefüllten Schokoladen etwa sechs Monate und unsere massiven Schokoladen etwa 12 Monate ab Herstellung haltbar. Eine fachgerechte Lagerung vorausgesetzt.

Schokolade mit Fettreif

Gefahrenquelle Wärme

Lagern Sie Pralinen und Schokoladen bei Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad Celsius.

Am Anfang jeder Schokoladenkreation steht die Kakaobohne. Diese wächst bei tropischem Klima in einer Schote heran und wird nach der Ernte unter Einfluss von Wärme fermentiert und getrocknet. Gar richtig eingeheizt wird ihr beim späteren Rösten. Die hohen Temperaturen, die während der Herstellung unabdingbar sind, haben am Ende, dann, wenn die Pralinen und Schokoladen mit ihrem süßen Anblick Kunden wie Sie schwach werden lassen sollen, folgenschwere Auswirkungen. Pralinen und Schokoladen laufen grau an, wenn ihnen zu warm wird. Auf ihrer Oberfläche bildet sich Fettreif. Sie müssen wissen, dass geschmolzene Schokolade vor der Verarbeitung, also bevor diese beispielsweise zum Überziehen von Pralinen oder zum Gießen von Tafeln verwendet wird, den Prozess der Temperierung oder auch Vorkristallisierung durchläuft. Hochwertige Schokolade enthält stets einen gewissen Anteil an Kakaobutter. In der Kakaobutter bilden sich beim Erkalten, also beim Übergang vom flüssigen in den festen Zustand, sechs verschiedene Kristallformen. Nur eine dieser Kristallformen, nämlich die sechste, verleiht der Kakaobutter und somit der Schokolade positive Eigenschaften. Zu diesen zählen zum Beispiel der Glanz, die Härte und die Temperaturbeständigkeit. Würde die Kakaobutter beim Erstarren vor allem die anderen Kristallformen bilden, besäße die Schokolade später eine stumpfe Oberfläche, wäre weich und würde schon bei niedrigen Temperaturen schmelzen. Während die unerwünschten fünf Kristallformen ab einer Temperatur von 27 Grad Celsius wieder schmelzen, besteht die erwünschte sechste Kristallform bei weißer Schokolade bis etwa 31,5 Grad Celsius, bei Milchschokolade bis etwa 32,5 Grad Celsius und bei edelherber Schokolade bis etwa 34,5 Grad Celsius. Indem man nun die abgekühlte aber immer noch flüssige Schokolade wieder auf eine Temperatur unterhalb derer, bei der die erwünschte Kristallform schmelzen würde, erwärmt, löst man die unerwünschten Kristallformen auf, ohne die erwünschte Kristallform und die damit verbundenen positiven Eigenschaften auf die Schokolade zu beeinträchtigen. Kommen wir zurück zum Fettreif. Wenn Ihre Pralinen und Schokoladen nun Temperaturen ausgesetzt werden, bei der die erwünschte sechste Kristallform in der Schokolade schmilzt, bilden sich beim Erkalten wieder sämtliche Kristallformen, auch die fünf unerwünschten. Die Produkte verlieren ihren Glanz, ihre Härte und ihre Temperaturbeständigkeit. Statt des Glanzes nehmen Sie einen unattraktiven Fettreif wahr. Im Laufe der Zeit, auch bei optimalen Lagerbedingungen, verändern sich die Kristalle der erwünschten sechsten Form zu denen der unerwünschten Formen. Dies ist ein normaler Alterungsprozess, im Rahmen dessen auf die Gefahrenquelle Zeit verwiesen sei. Zu hohe Temperaturen begünstigen bei Pralinen und Schokoladen, die mit fetthaltigen Massen gefüllt sind, die Fettmigration. Hierbei wandert das Fett von der Füllung, z.B. der Nougatmasse, in die umgebende Schokolade. Zum einen kann diese dadurch aufweichen, zum anderen kann sich an deren Oberfläche das überschüssige Fett als grauer Reif niederschlagen. Beides ist höchst unerwünscht.

Schokolade mit Zuckerreif

Gefahrenquelle Feuchtigkeit

Lagern Sie Pralinen und Schokoladen an einem trockenen Platz mit konstanter Temperatur.

Wie schon erwähnt, wächst die Kakaobohne zwar in einem feucht-warmen Umfeld heran. Wurde die Kakaobohne aber einmal zur Schokoladenkreation veredelt, muss Feuchtigkeit unbedingt vermieden werden. Wasser löst den Zucker in der Schokolade. Es hinterlässt dort, wo es verdampft ist, weiße Stellen, den sogenannten Zuckerreif. Keinesfalls möchten Ihre Pralinen und Schokoladen während eines Regenschauers ungeschützt nach Hause transportiert werden. Haben Sie das sichere Zuhause erreicht, gilt es einen optimalen Platz zum Lagern Ihrer Schätze zu finden. Die Küche, in der Sie abends vor dampfenden Töpfen stehen, gehört nicht zu diesen Plätzen. Auch nicht das Badezimmer, in dem Ihr Mitbewohner ein Vollbad nimmt, während Sie in der Küche schuften. Der Kühlschrank ist ebenfalls kein geeigneter Ort. Bei gekühlten Pralinen und Schokoladen würde sich an der Oberfläche Luftfeuchtigkeit in Form feiner Tröpfchen niederschlagen, sobald Sie diese aus dem Kühlschrank nähmen. Sie kennen das von der Flasche Bier, die Sie Ihrem Mitbewohner, der meist auf dem Sofa lümmelt, mitbringen sollen.

Schokolade mit Fremdgeruch

Gefahrenquelle Geruch

Lagern Sie Pralinen und Schokoladen luftdicht verpackt an einem Platz ohne starke Gerüche.

Pralinen und Schokoladen enthalten Fett. Zum einen in der Schokolade selbst in Form von beispielsweise Kakaobutter, zum anderen in einer möglichen Füllung in Form von beispielsweise Nussöl, Milch- und Palmfett. Fette sind Geschmacksträger und nehmen schnell Gerüche ihrer Umgebung an. Wenn Ihr Mitbewohner also an seinem Geburtstag während der Pralinenverkostung Noten von Terpentin und Maschinenöl wahrnimmt, kann dies durchaus daran liegen, dass Sie die Pralinen in der Werkstatt versteckten. Hinsichtlich der Gefahrenquelle Mitbewohner wäre die Werkstatt, in der schon seit Wochen ein defektes Küchengerät auf seine Reparatur wartet, die Ihr Mitbewohner also in Folge dessen freiwillig nicht betritt, ein gutes Versteck gewesen. Hinsichtlich der Gefahrenquelle Geruch allerdings nicht. Der heimische Kühlschrank, in dem Sie Fisch, Fleisch, Käse oder Gemüse aufbewahren, ist für die Lagerung von Pralinen und Schokoladen ebenfalls nicht geeignet. Die Speisekammer hingegen kann ein guter Platz sein, wenn darin nicht gerade geräucherte Bratwürste von der Decke hängen.

Oxidierte Schokolade

Gefahrenquelle Licht

Lagern Sie Pralinen und Schokoladen luftdicht verpackt an einem dunklen Platz.

Licht, egal ob natürliches oder künstliches, lässt Ihre Schützlinge bleich werden. Kommt dazu noch Sauerstoff, weil die Pralinen und Schokoladen zum Beispiel nicht luftdicht verpackt sind, beginnt das Fett der Schokolade zu oxidieren. Es löst sich im Laufe der Zeit auf und verleiht den Produkten einen schlechten Geschmack sowie unangenehmen Geruch. Die Kakaobestandteile der Schokolade enthalten Antioxidantien, die diesen Zersetzungsprozess verlangsamen. Edelherbe Schokoladen haben naturgemäß hohe Kakaobestandteile und sind deshalb länger vor Oxidation geschützt. Weiße Schokoladen haben niedrige Kakaobestandteile und oxidieren dementsprechend schnell. Das Regal neben der Sonnenbank, auf der sich Ihr Mitbewohner seine tägliche Dosis UV-Licht gibt, ist sicherlich kein guter Platz für Ihre Pralinen und Schokoladen.

Verschwundene Schokolade

Gefahrenquelle Mitbewohner

Lagern Sie Pralinen und Schokoladen an einem nur Ihnen bekannten Ort.

Pralinen und Schokoladen schauen nicht nur lecker aus, sie schmecken auch so. Ihr Mitbewohner weiß dies auch. Was Ihr Mitbewohner allerdings nicht weiß ist, dass Sie die Pralinen und Schokoladen eigentlich am Wochenende verschenken möchten. Im Gegensatz zu Ihnen, fehlt bei Ihrem Mitbewohner also die Motivation, nicht sofort über Ihre Schätze herzufallen. Dies könnte für Sie und vor allem für Ihre Pralinen und Schokoladen zum Problem werden. Seien Sie hierauf vorbereitet. Kaufen Sie gegebenenfalls gleich von Anfang an eine weitere Ration für Ihren Mitbewohner, planen Sie genug Zeit ein um kurzfristig Ersatz zu organisieren oder verstecken Sie Ihre Schützlinge an einem geheimen Ort.

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